Ein weisser Stern singt ein Totenlied in der Julinacht, wie Sterbegeläut in der Julinacht. Und auf dem Dach die Wolkenhand, Die streifende, feuchte Schattenhand sucht nach meiner Mutter. Ich fühle mein nacktes Leben, Es stösst sich ab vom Mutterland, So nackt war nie mein Leben, So in die Zeit gegeben, Als ob ich abgeblüht Hinter des Tages Ende, Versunken Zwischen weiten Nächten stände, Von Einsamkeiten gefangen. Ach Gott! Mein wildes Kindesweh!
… Meine Mutter ist heimgegangen.





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