das Wochenende war der Überhammer, Freitag und Samstag “megaheiss”.![]()
bei annähernd 40°, im siebten Stock kaum auszuhalten, deswegen ab ins Freie. natürlich mit Badehose und Grillzeugs im Gepäck, bereit der Sonne paroli zu bieten, Mallorca kurz nach Oberösterreich zu bringen und sich die Seele aus dem Leib zu schwitzen. Doch die Rechnung ging nicht ganz auf. Sogar das hin und herpilgern zwischen Pool und Griller war so schweiss- treibend das einfach nichts sinnvolles dabei rauskommen konnte. Kurz vorm Sonnenstich Hitzekollaps und einem bereits vorhandenen undefinierbaren tranceähnlichen Zustand rückte dann “Zur Feier des Tages” eine Armada von Hausfliegen aus um unsren letzten klitzekleinen Kraftreserven zu rauben. Wir schlugen uns tapfer wobei ich gestehen muss das wir nicht standgehalten haben, die Übermacht zwang uns in die Knie. nach Kampfgas-einsatz und elektrischem Hilfsmittel, das Räucherwerk einsetztend: war nurmehr zu vernehmen: “verdammt, da muss irgendwo ein Nest sein”. ungelogen, sowas hab ich noch nie erlebt, überall kleine fliegen und sie saßen “durchhaltemässig” eindeutig am längeren Ast …
auch wenns mal 50° im Sommer bekommen wird ich bin mir sicher den Fliegen macht das nichts aus, die überleben uns bestimmt.
am Sonntag bzw. Samstag des Nächtens folgte dann die fällige Abkühlung.
und ich nutzte die kühlen Stunden um einen längst geplanten Ausflug mit dem Rad zur Oma zu realisieren.
kurz nach Mittag 3stunden und ca. 80 kilometer später war ich wieder Zuhause und die gedanken warteten auf Papier bzw. den /faden gebracht zu werden.
nämlich,
- Erstens:
jede Ankunft bedeutet “bekanntlich” auch einen Abschied.
das hört sich schlimm an, ist es aber nicht wirklich, wenn man sich darüber im Klaren ist.
leider oder gottseidank ist niemand ewig auf dieser Welt. das ganz bewusst zu leben kann sehr spannend sein, unabhängig von anderen Menschen sein Glück zu finden. mit sich Selbst im Reinen zu sein. wir sind ja alle nur zu besuch: im Theater oder auf der Bühne des Lebens. unser Leben ist geschenkt und die Erde blos geborgt.
den Fliegen ist das egal, die fliegen trotzdem. bei einer Lebenserwartung von maximal 180 Tagen beneidenswert.
- Zweitens:
beim Kraftwerk in Lambach steht ein Schild, auf dem steht:
“Ihr Schicksal ist unsere Erinnerung” das hat mich auch nachhaltig beschäftigt und tut es jetzt noch.
Wahrscheinlich gehts hier um Hochwasser-Katastropen der Vergangenheit. Den Satz kann man aber auf viele Arten auslegen. Wie singt Elvis so passend:
“I forgot to remember to forget”
den Fliegen ist das egal, die fliegen trotzdem. unbeeindruckt vom Erinnerungsvermögen der Menschen.
- Drittens und abschliessend:
hab ich gelesen das ein Amerikaner, wie könnte es anders sein, mit nur 10% Gehirnmasse ein “normales” Leben führt. sein Hirn ist tatsächlich lediglich so gross wie ein Hühnerei. ein IQ von 75, Familienvater und der Wissenschaft ein Rätsel. Die Kammern mit Gehirnwasser sind ausgeprägter als sonst und offensichtlich funktioniert ein Hirn auch so. Wie wenig wir Menschen mit unserem Kopf umgehen können wird einem da ganz plötzlich bewusst.
den Fliegen ist das egal, die fliegen trotzdem. und überleben werden sie uns alle. das ist Gewiss.
BTW: heute beginnen die Hundstage und sicherlich ist auch das den Fliegen egal.




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